Vorstellungen und Fragerunden

Frau Kibgies-Jäger –  unsere neue Schulsozialarbeiterin 

Herzlich Willkommen, Frau Kibgies-Jäger!

Wir haben da ein paar Fragen an Sie.

1. Können Sie uns ein wenig über Ihren beruflichen Werdegang erzählen?

Schon während meiner Schulzeit wusste ich, dass ich später mal mit Menschen arbeiten möchte. Die Grundlage für meine Arbeit heute ist mein Studium der Erziehungswissenschaft. Als Diplom Pädagogin habe ich immer mit jungen Menschen gearbeitet, die letzten Jahre bevor ich an die Schule am Hügel gekommen bin, habe ich Jugendliche darin unterstützt, sich nach der Schule beruflich zu orientieren.

2. Was hat Sie dazu bewegt, Schulsozialarbeiterin zu werden?

Ich wollte gerne mit meiner Arbeit bei Jugendlichen früher ansetzen. Schule ist ein zentraler Lebensort, die Aufgaben in der Schulsozialarbeit sind spannend und mir macht es Freude, unsere Schüler*innen zu begleiten und dabei gemeinsam den Blick auf deren Potentiale und Perspektiven zu richten.

3. Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?

Ich backe, koche und lese gerne. Und ich gehe auch gerne aus: besuche mit Freunden und Familie Konzerte, Theater, Kino, gehe gerne essen, fahre Fahrrad, fotografiere – und ab und zu muss es auch mal Fußball live im Stadion sein.  Bei einem spannenden Fußballspiel in Dortmund oder Bochum kann ich wunderbar abschalten!

4. Was bedeutet Schulsozialarbeit für Sie persönlich?

Schulsozialarbeit bedeutet für mich persönlich, Kinder und Jugendliche zu begleiten, ihnen zuzuhören und Vertrauen aufzubauen. So können positive Entwicklungen stattfinden, soziale Kompetenzen gefördert und Schule zu einem Ort gestaltet werden, an dem jeder Mensch zählt.

5. Welche Erfahrungen bringen Sie aus Ihrer bisherigen Arbeit mit, die Ihnen hier besonders nützlich sein könnten?

Die Jugendlichen haben fast immer eine Ahnung von dem, was sie gerne später (beruflich) machen wollen. Oft braucht es persönliche Unterstützung, Empathie und Coaching, damit sie an sich glauben und ihre eigenen Ziele verfolgen.

Kurz gesagt: Dranbleiben ist wichtig!

6. Wie würden Sie Ihre Rolle im Schulalltag beschreiben?

Ich sehe mich als verlässliche Ansprechpartnerin für alle Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Kolleginnen und Kollegen. Mein Ziel ist es, Kinder und Jugendliche in ihrer sozialen und emotionalen Entwicklung zu stärken, gerade dann, wenn es im Schulalltag schwierig ist. Dabei verstehe ich mich als „Brücke“ zwischen allen Beteiligten um gemeinsam gute Wege im Schulalltag zu finden.

7. Welche Ziele haben Sie sich für Ihre Arbeit an der Schule am Hügel gesetzt?

Für mich stehen drei zentrale Ziele im Vordergrund:

  1. Stärkung von Kindern und Jugendlichen (z. B. soziale Kompetenzen stärken, Selbstvertrauen stärken, bei der Bewältigung von individuellen Herausforderungen begleiten).
  2. Förderung eines guten Miteinanders (z.B. positives Schulklima fördern, Vorbeugung von Mobbing).
  3. Vernetzung der Schulgemeinschaft (z.B. bei Bedarf Brücken bauen zwischen Schüler*innen, Lehrkräften, päd. Mitarbeiter*innen und Eltern)

8. Wo liegen ihre Arbeitsschwerpunkte an der Schule?

Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt für mich darin, das soziale Miteinander zu stärken. Die „Schule am Hügel“ hat bereits in den letzten Jahren sehr viel und gut daran gearbeitet, um ein positives, respektvolles und gewaltarmes Schulklima zu fördern.

Daran würde ich gerne mit meiner Schulsozialarbeit anknüpfen.

9. Was möchten Sie in der Schulstation aufbauen oder weiterentwickeln?

Die Schulstation soll ein Ort sein, an dem sich die Schüler*innen sicher und wohlfühlen. So wird sie auch schon jetzt weitgehend von den Besucher*innen wahrgenommen. Perspektivisch möchte ich die Schulstation zu einem lebendigen einladenden Raum entwickeln, der gerne von den Schüler*innen angenommen wird und ihre persönliche Entwicklung unterstützt.

Dazu gehören neben Spielmöglichkeiten kreative Angebote, Entspannungsübungen, soziale Trainings, Gespräche und Beratung.

Wünschenswert wären feste Zeiten, an denen Gespräche und Beratungen stattfinden können. So schaffen wir einen verlässlichen Rahmen, in dem Schüler*innen wissen, dass sie Unterstützung finden können.

10. Welche Themen liegen Ihnen besonders am Herzen (z. B. Gewaltprävention, soziale Integration, mentale Gesundheit)?

Förderlich für ein gutes Schulklima sind für mich vorrangig die Themen in der Schulsozialarbeit:

  • Prävention von Gewalt und Konflikten und
  • die Stärkung eines „WIR Gefühls“.

11. Wie möchten Sie die Zusammenarbeit mit Schüler*innen, Lehrkräften und Eltern gestalten?

Mir ist eine wertschätzende, offene und verlässliche Zusammenarbeit wichtig – auf Augenhöhe und mit Blick auf das gemeinsame Ziel: die bestmögliche Unterstützung für die Kinder und Jugendlichen unserer Schule.

12. Wo sehen Sie die Schulsozialarbeit an der Schule am Hügel in fünf Jahren?

Da sehe ich Schulsozialarbeit an dieser Schule als festen Bestandteil des Schullebens mit klaren Strukturen. Ich wünsche mir, dass Schulsozialarbeit an unserer Schule langfristig wirkt – als verlässliche Anlaufstelle, Schnittstelle nach innerhalb und außerhalb der Schule mit einem Netzwerk, das vorbeugend wirkt.

13. Gibt es Projekte oder Ideen, die Sie gerne umsetzen würden, wenn alle Möglichkeiten offen stünden?

Ich würde gerne noch mehr von unterschiedlichen Projekten umsetzen (die Schule am Hügel macht das zum Teil nämlich schon!), die unsere Schüler*innen stärken und Gemeinschaft fördern.

  • Natur und Nachhaltigkeit (eigener Schulgarten, Anbau von Gemüse)
  • Soziales Lernen (Streitschlichter Programm, Mithilfe in sozialen Einrichtungen)
  • Ausflüge und Erlebnistage
  • Projekte über Theater, Tanz, Kunst
  • Erleben von sportlichen Events (Besuch von Sportstätten)

So könnte sich die Schule am Hügel „über den Hügel hinaus“ mehr nach außen öffnen und den Kindern und Jugendlichen ein größeres Erlebnisspektrum ermöglichen.

Dafür bräuchte es vor allem Zeit, Raum und Personal.

14. Gibt es ein Motto oder einen Leitsatz, der Sie in Ihrer Arbeit begleitet?

 

Da gibt es so einige Leitsätze in meinem Leben, zwei sind mir besonders wichtig:

„Kleine Schritte sind besser als keine.“ Und

„Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag“.

15. Was möchten Sie der Schulgemeinschaft zum Start Ihrer Tätigkeit mit auf den Weg geben?

Ich freue mich sehr, Teil dieser besonderen Schulgemeinschaft zu sein. Der kollegiale und herzliche Umgang miteinander ist wirklich beeindruckend und unterstützt meine Arbeit an der Schule.

Ich möchte allen mitgeben: „Jeder Mensch hat Stärken, auch wenn sie manchmal gut verdeckt sind. Jede*r hier ist wichtig und zählt, unabhängig davon, wo man gerade steht“.

Ich möchte allen Mut machen, sich mit ihren Sorgen genauso wie mit ihren Ideen an mich zu wenden. Schule gelingt am besten gemeinsam – mit Respekt, Offenheit und einem echten Interesse am Gegenüber

Herr Schowalter –  unser neuer Werkmeister im Werkraum

Willkommen an unserer Schule, Herr Schowalter!

Wir haben da ein paar Fragen an Sie.

1. Was hat Sie dazu bewegt, Werkmeister zu werden – und wie sind Sie zu diesem Beruf gekommen?

Werkmeister wollte ich werden, weil ich gerne mit Kindern arbeite und ich mag in vielen verschiedenen Gewerken tätig sein. Ob Metall, Holz oder Mechanik.

2. Welche beruflichen Stationen haben Sie vor Ihrer Tätigkeit an unserer Schule durchlaufen?

Ich habe zwei Handwerksberufe erlernt, zuerst Tischler, dann KfZ Mechanik mit Zusatz Zweiradmechanik. Die letzten 24 Jahre habe ich allerdings als Requisiteur für das Theater Bonn gearbeitet. Dort hauptsächlich in der Oper, auch als Pyrotechniker.

3. Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit, wenn Sie nicht gerade im Werkraum stehen?

In meiner Freizeit bin ich gerne aktiv und das mag ich in Verbindung mit Abenteuer und leider kann ich wenig mitBallsportarten anfangen. Also gehe ich gerne Klettern, Bergsteigen, Radfahren in allen Formen und auch ein wenig segeln und suche so mein Erlebniss.

4. Haben Sie ein persönliches Motto oder eine Lebensweisheit, die Sie begleitet?

Mein Motto ist: Perfektion ist Zeitverschwendung. Vielleicht passt auch „Take it easy“ noch ganz gut zu mir.

5. Was begeistert Sie besonders an der Arbeit im Werkraum mit Schülerinnen und Schülern?

Mich freut es, wenn ich schlummernde Talente entdecke und fördern kann.

6. Welche Fähigkeiten oder Werte möchten Sie den Schülerinnen und Schülern im Werkunterricht vermitteln?

Ich glaube das Handwerk bekommt einen neuen Stellenwert in der Gesellschaft und wer mit seinen eigenen Händen etwas schaffen kann hat in Zukunft viele Vorteile und das versuche ich den Schüler#innen zu vermitteln.

7. Gibt es ein Werkstück oder Projekt, auf das Sie besonders stolz sind?

Wir haben 11 Vogelhäuser rund um die Schule aufgehangen und 3 sind bereits bewohnt.

8. Wie sieht für Sie ein gelungener Tag im Werkraum aus?

Wenn ich bei Schüler#innen sehen kann, das sie stolz auf ihre Arbeit sind, kann ich mich richtig mitfreuen.

9. Welche Werkzeuge oder Materialien benutzen Sie am liebsten – und warum?

Ich bin kein Spezialist für einen bestimmten Werkstoff, ich möchte mich in vielen Bereichen gut auskennen und verstehe mich eher als Generalisten.

10. Wie gehen Sie mit Herausforderungen oder kleinen „Katastrophen“ im Werkraum um?

In solchen Situationen versuche ich, nicht meinen Humor zu verlieren und nach dem Motto „take it easy“ zu handeln.

11. Haben Sie ein Lieblingsmaterial (Holz, Metall, Kunststoff etc.) – und warum?

Egal welches Material, ich bin offen für alles, ob Carbon oder Acryl oder als ganz neue Herausforderung ein 3 D Drucker.

12. Wie erleben Sie die Zusammenarbeit mit dem Kollegium und der Schulleitung bisher?

Kollegium klingt viel zu förmlich, besser gesagt, ist das eine super Gemeinschaft, die mir auch sehr Hilft, mit für mich, neuen Herausforderungen klar zu kommen.

13. Gibt es bestimmte Projekte oder Ideen, die Sie gerne an der Schule umsetzen würden?

Meine Projekte für die Zukunft sind einmal die Fahrradwerkstatt, das läuft ja schon, und ein 3D Drucker in der Werkstatt zu instalieren.

14. Was möchten Sie in den kommenden Jahren im Werkraum aufbauen oder verändern?

Die Werkräume sind super, es gibt so viele Werkzeuge und Platz. Etwas mehr Raum für Kunst wünsche ich mir noch, sonst ist das bereits eine super Werkstatt.

15. Möchten Sie den Schülerinnen und Schülern oder dem Kollegium noch etwas mit auf den Weg geben?

Ich hoffe wir Alle kommen gut miteinander aus, dafür strenge ich mich an.